Allgemeine Features

Monitoring von Komponenten im Netzwerk

In der Client-Server Architektur werden alle ins Netzwerk eingebundenen Komponenten permanent überwacht. Alle Komponenten werden in einer übersichtlichen, filterbaren Liste dargestellt . Im Regelbetrieb kann man mit einem Blick erkennen, ob alle Komponenten eingeschaltet sind, wenn sie eingeschaltet sein sollen oder ausgeschaltet sind, wenn sie ausgeschaltet sein sollen (siehe Scheduling). Die Komponenten melden sich entweder am System an (z. B. Rechner oder RFID-Leser) oder werden aktiv eingebunden (z. B. Projektoren oder Drucker)

Automatische Ausfall-Erkennung

Sollte eine Komponente ausfallen, wird dies unverzüglich angezeigt und entsprechend weitere Schritte eingeleitet. Der Server überwacht die Komponenten im Hintergrund entsprechend ihrem Protokoll. Sobald der Fehler beseitigt ist, wird der Status sofort wieder aktualisiert. Der Ausfall wird natürlich in den Logs protokolliert. Mehr dazu unter “Logging”



Schnelle Übersicht durch genaue Statusanzeige

Wenn eine Komponente nicht ihrem Sollzustand entspricht, wird ein entsprechender Status angezeigt. Ist z.B. ein Rechner ‘aus’ obwohl er laut Zeitplan ‘an’ sein sollte, wird dies anders dargestellt als ein manuell deaktivierter Rechner (z. B. wenn dieser Rechner vorübergehend nicht eingeschaltet sein soll). Dies schafft zu jeder Zeit einen schnellen Überblick, auch über eine große Zahl von Komponenten. Selbstverständlich lässt sich auch nach dem Status filtern.

Einfaches Suchen und Finden über Gebäudepläne und Suchfilter

Alle Komponenten der Installation können in einer Übersichtskarte verortet werden.
Wählt man eine Komponente, oder eine Gruppe aus, wird in der Kartenansicht auf das entsprechende Stockwerk gewechselt und die Position hervorgehoben. Selbstverständlich funktioniert die Suche auch umgekehrt. Wählt man ein Modul auf der Karte aus, scrollt die Liste sofort zum entsprechenden Modul und stellt weitere Informationen und Aktionen dazu bereit.

Gruppieren von Komponenten

Komponenten können logisch gruppiert werden. Beispielsweise können Komponenten zu Arbeitsplätzen, Stationen, Exponaten, Räumen etc. gruppiert werden. Die Typen bze. Namen der Gruppen sind dabei frei wählbar. Das Gruppieren dient nicht nur dem übersichtlichen Arbeiten sondern vereinfacht auch die Kommunikation der Komponenten untereinander.

Umfangreiches Logging von Statusänderungen

Logging hilft zum einen dabei, eine Systematik hinter Systemveränderungen erkennen zu können, z. B. eine Komponente fällt jeden Tag um die selbe Zeit aus oder immer nach einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden. Des weiteren lassen sich statistische Aussagen für Komponenten stellen die bei einer Neuanschaffung wichtig sein können.
Da Logging Daten schnell unübersichtlich werden, sind zur Auswertung zahlreiche Filtermöglichkeiten vorhanden.

Ein- und Ausschalten – zeitgesteuert oder manuell

Alle Komponenten (oder Komponentengruppen) mit entsprechendem Protokoll können individuell geschaltet werden. Das heißt manuell, direkt über die Aktion der Komponente oder manuell indem man einen Button erzeugt der alle oder eine Gruppe von Komponenten schaltet. Dies lässt sich selbstverständlich auch automatisieren und alle Schaltvorgänge über ein Scheduling steuern (siehe Scheduling).

Scheduling – Zeiträume individuell einstellbar

Das Scheduling bietet sehr umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Zuallererst können Standardzeiten festgelegt werden. Alle Ausnahmen dazu haben höhere Priorität. Man kann beispielsweise beliebige Zeiträume für Schulferien definieren oder einzelne Feiertage. Um dabei immer den Überblick zu behalten werden für jeden Tag die tatsächlichen Schaltzeiten angezeigt.

Schaltreihenfolgen

Will man eine Gruppe von Komponenten ein- oder ausschalten, will man nicht unbedingt alle gleichzeitig schalten. Aktionen wie Rechner ausschalten, Projektor ausschalten, eine Zeit lang warten bis beides heruntergefahren ist und dann die entsprechende Steckdose ausschalten, lassen sich im Schaltreihenfolgen Dialog für alle Komponentengruppen individuell einstellen.

Aktionen und Ereignisse für Komponenten

Komponenten können je nach Typ unterschiedliche Aktionen ausführen. Zum Beispiel kann eine Projektor Komponente den Shutter oder die Videoeingänge des Projektors schalten oder eine KNX Komponente verschiedene Lichtszenen aufrufen. Die Aktionen können über verschiedene Wege ausgeführt werden. Durch manuellen Zugriff auf Komponenten bzw. Gruppenebene oder durch Ereignisse im Logik-Editor.

Logik-Editor

Ereignisse können Aktionen auslösen. Ereignisse können z. B. eine Uhrzeit, das drücken eines Buttons oder das Überschreiten eines Schwellwertes sein. So kann zum Beispiel sehr einfach jeden Tag um eine bestimme Uhrzeit eine Durchsage gestartet werden oder auf einen Button-Klick eine Lichtstimmung aufgerufen werden und/oder ein Umschalten von Medienquellen vorgenommen werden. Dadurch ergeben sich unzählige Möglichkeiten.

Individuelle Buttons

Ein Button-Klick für alles oder für alles einen eigenen Button. In einem eigenen Editor können Buttons zum Auslösen von Logik-Sequenzen nach Belieben zusammengestellt werden. Buttons können farbig gestaltet oder zu Gruppen zusammengefasst werden. Natürlich lässt sich auch für jeden Button bestimmen, welche Benutzerrechte man haben muss, um ihn zu betätigen. Mit den Buttons lassen sich auch über ein Mobilgerät Aktionen schnell ausführen.

Wiederkehrende Ereignisse

Den Besuchern einen “Guten Morgen” wünschen, auf die Schließung hinweisen, oder Sonntags um 15:00 Uhr auf das Kuchenbuffet anpreisen, das sind Aufgaben, die sich über das System vollständig automatisieren lassen.

Versenden von E-Mails nach Ereignissen frei konfigurierbar

Natürlich kann oder will man die Oberfläche und den Status des Systems nicht ununterbrochen beobachten. Daher kann das System Push-Nachrichten per Email senden. Dabei lässt sich festlegen, welche Personen bei welchen Ereignissen benachrichtigt werden sollen. Beispielsweise kann so der Verantwortliche informiert werden, wenn die Heatmap eine Überschreitung der Schwellwerte meldet, oder Techniker erhalten eine Nachricht, sobald ein bestimmtes Gerät nicht mehr im Netzwerk erreichbar ist.

Unterschiedliche Benutzerlevel für eingeschränkte Zugriffsrechte

Im sehr flexiblen Rechtemanagement lassen sich beliebige Rollen definieren, denen wiederum beliebige Rechte zugeteilt werde können. Beispielsweise kann man festlegen, dass ein Benutzer mit der Rolle “Admin” Buttons erzeugen darf, ein Benutzer mit der Rolle “Betreuer” darf den Button auch betätigen und ein Benutzer mit der Rolle “Redakteur” sieht den Button gar nicht da er nur auf CMS Inhalte zugreifen darf.

Remote Content-Management (RCMS) – Medieninhalte verteilen

Es gehört nicht zu einem klassischen CMS, wird aber oft damit gemeint. Man möchte Medien (Bilder, Videos etc. ) von zentraler Stelle auf unterschiedliche Client-Rechner verteilen, damit die Anwendungen, die dort laufen, diese Inhalte verwenden bzw. anzeigen können. Für diese Aufgabe steht eine komfortable Oberfläche bereit, welche diese Arbeitsabläufe in Zusammenarbeit mit einer Client Software (Windows, Mac, Linux) ermöglicht.

CMS – Medieninhalte erstellen

Template basierte Inhalte im HTML Format können direkt im System zusammengestellt werden. Eine Vorschaufunktion ermöglicht eine komfortable Arbeitsweise. Da Templates natürlich nicht immer alle Design Vorstellungen erfüllen ist es optional möglich das System um individuelle Templates zu erweitern.

Power-Control – direkte KNX Anbindung

Das System kann nicht nur  digitale Komponenten (Rechner, Projektoren etc. ) über ihre Protokolle steuern, sondern auch die entsprechenden Steckdosen. Durch die Gruppierung weiß das System automatisch, welche Komponente zu welcher Stromquelle/Steckdose gehört. Ein integrierter KNX-Server kommuniziert mit einer  beliebigen Anzahl von Busankopplern.

Workflow Features

Komplette Bedienung über Browser

Ideal geeignet, um von jedem Arbeitsplatzrechner auf auf das System zugreifen zu können, ist das komplette Frontend in HTML5 implementiert. Das heißt, es ist nicht nur Plattformübergreifend verfügbar (PC, Mac, Linux) sondern auch auf Tablets und Mobilgeräten ohne Installation verwendbar.

Sinnvolle Bedienung über Mobilgeräte

Die Bedienoberfläche ist “responsive” gestaltet, das heißt, dass sich die Oberfläche verschiedenen Auflösungen und Bildschirmgrößen anpasst. Verschiedene Funktionen, die sich auf kleinen mobilen Geräten nicht sinnvoll bedienen lassen und im Alltag selten benötigt werden, werden automatisch ausgeblendet, verkleinert dargestellt oder in separaten Menüs verwaltet.

Kollaboratives Arbeiten im Team

Arbeiten mehrere Personen gleichzeitig an einem System, kann es zu Überschneidungen kommen, wenn z. B. zwei Personen zur selben Zeit im CMS einen Text bearbeiten wollen. Daher sperrt das System den Artikel in Bearbeitung für andere Nutzer. Zudem wird der Benutzer angezeigt, der den entsprechenden Artikel gerade zum Editieren geöffnet hat. Dasselbe gilt für viele interne Verwaltungsaufgaben wie beispielsweise die Verwaltung der Komponenten.

Client Software mit vielen Funktionen

Um die Rechner Systeme im Netzwerk zu verwalten bzw. um Aktionen auf den Rechnern auszuführen, muss eine Client Anwendung auf jedem Rechner installiert werden. Dafür steht eine plattformunabhängige Anwendung bereit. Unterstützt werden Windows, Mac und Linux Systeme. Unter anderem kann der Rechner über die Anwendung heruntergefahren werden, ein Wartungsbildschirm angezeigt werden (Windows) und auch die File-Storage (RCMS Datei-Copy) Funktionen werden darüber gemanaged. Es steht ebenfalls ein Server zur Verfügung um Updates dieser Anwendung automatisiert zu verteilen.

Third Party API

Das System stellt eine API (Application Programming Interface) für ‘third Party’ Anwendungen bereit über die zahlreiche Funktionen abgewickelt werden können. Damit bekommen Hersteller von Individualsoftware die Möglichkeit Datenbankabfragen für Besucher oder Medieninhalte zu machen. Das System kann über die API auch das Dateihandling für die Applikationen übernehmen, wenn z. B. Anwender Inhalte an den Applikationen erstellen die Zentral verwaltet werden sollen. Über die API wird auch der Status der Anwendungen ermittelt und entsprechend visualisiert.

Sichere Kommunikation über HTTPS

Um verschiedene Benutzer mit unterschiedlichen Rechten sicher anzumelden, ist es absolut empfehlenswert diese Kommunikation auch zu verschlüsseln. Das System kann daher in einer standardkonformen PKI  Infrastruktur mit einem ebenfalls standardkonformen OAuth Server betrieben werden.
Optional kann das System auch über einen Active Directory Zugriff in eine Domäne eingebunden werden, damit alle Teilnehmer über ihr Domänen-Passwort am System angemeldet werden können.
Werden Rechte und Rollen verwendet, werden oftmals auch personenbezogene Daten übermittelt und die DSGVO (en: GDPR, fr: RGPD) schreibt eine Verschlüsselte Übertragung vor.

Integrierte Dokumentation

Das System verfügt über eine integrierte Dokumentation. In jedem Dialog gelangt man über die ‘Hilfe’ Funktion zu einer umfangreiche Dokumentation entsprechend des gerade gezeigten Dialogs. Eine ‘Suchen’ Funktion macht die Dokumentation noch komfortabler.

Optional interfaces:

Datenaustausch mit ERP Systemen (Ticketpreise, Veranstaltungen etc.)

RFID Systeme (Zugangskontrolle oder Medieninhalte zuweisen)

Personenzählung mit Schwellwertfunktionen

Einbindung von Geräten wie Projektoren, Kameras etc.

Authentifizierung über Standard OAuth Server

Cloud Synchronisation von MedienInhalten

Authentication via standard OAuth server

Client-API zur Softwareintegration von Drittherstellern z. B. Spiele, Anwendungen

Zusätzliche CMS Features zum Editieren von Inhalten

Datenexport für Statistische Auswertungen

Kommunikation mit Überwachungssystemen

Rasenmähen kann das System derzeit nicht